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Zusammenfassung

Der Bericht „How Search Teams Work: Building Exceptional Search Experiences“ von Algolia beleuchtet die Prioritäten, Technologien und die Zusammenarbeit zwischen den verschiedenen Rollen, die gemeinsam herausragende Such- und Entdeckungserlebnisse schaffen.

Einleitung

Der Bericht „How Search Teams Work: Building Exceptional Search Experiences“ von Algolia ist der erste seiner Art. Er bietet den Beteiligten einen umfassenden Überblick darüber, wie Teams in verschiedenen Unternehmen die Suchfunktion angesichts der heutigen Herausforderungen in die Praxis umsetzen. Ein besonderer Schwerpunkt liegt dabei auf den Rollen von Führungskräften, Geschäftsanwendern und Entwicklern, die täglich zusammenarbeiten, um hochwertige Nutzererlebnisse zu gestalten.

Unser Bericht basiert auf den Antworten von 1.245 Teilnehmern aus Nord- und Südamerika, der EU, dem Nahen Osten und dem asiatisch-pazifischen Raum, die in Unternehmen aller Größenordnungen und aus verschiedenen Branchen tätig sind.

Die Daten und Erkenntnisse aus dem Bericht zeigen, wie sich Suchteams weiterentwickeln, um überzeugende Such- und Entdeckungserlebnisse zu schaffen. Der Bericht deckt die Prioritäten und Arbeitsweisen der verschiedenen Rollen auf, die in jedem Unternehmen zusammenarbeiten – sei es beim Kauf, der Entwicklung oder der Optimierung von Suchlösungen – und fasst diese zusammen.

Budgets, technische Überlegungen und die Notwendigkeit einer Rendite bestimmen nach wie vor die Entscheidungsfindung. Gleichzeitig entlasten KI und neue Automatisierungsmöglichkeiten die Ressourcen, optimieren interne Arbeitsabläufe und verbessern das Kundenerlebnis.

Um auf dem heutigen Markt erfolgreich zu sein, sind Anpassungsfähigkeit, Innovation und Kreativität gefragt. Die folgenden Erkenntnisse können den Beteiligten dabei helfen, ihre Datenbasis zu stärken, ihre KI-Reife auszubauen und ihre Teams so zu strukturieren, dass sie für die Zukunft der Suche und Informationsgewinnung gerüstet sind.


Zusammenfassung

Der Bericht „How Search Teams Work: Building Exceptional Search Experiences“ von Algolia befasst sich damit, wie Suchfunktionen entwickelt werden. Er beleuchtet die Prioritäten, Technologien und die Zusammenarbeit zwischen den verschiedenen Rollen, die gemeinsam herausragende Such- und Entdeckungserlebnisse schaffen. Dabei werden aktuelle Praktiken untersucht und ein Ausblick auf zukünftige Trends sowie wichtige Bereiche für Suchentwickler und Entscheidungsträger gegeben.

Anhaltender und zunehmender Einsatz von KI

KI wird weiterhin beim Aufbau von Suchfunktionen eingesetzt, wobei 82 % der Teams regelmäßig auf KI zurückgreifen. Angesichts dieser weit verbreiteten Nutzung ist KI längst keine Innovation mehr, sondern ein fester Bestandteil der Suchentwicklung. Da sich KI-Tools weiter verbessern und ihr Einsatz in verschiedenen Rollen zunimmt, wird die kleine Minderheit der Entwicklerteams, die keine KI nutzen, noch weiter ins Hintertreffen geraten.

Gegensätzliche Standpunkte zum Thema „Selbstentwicklung vs. Kauf“

Unsere Untersuchung hat gezeigt, dass Kommunikationsprobleme zwischen Führungskräften und Entwicklern die Frage „Selbst entwickeln oder kaufen“ für die meisten Teams, die Suchfunktionen entwickeln, zu einem umstrittenen Thema machen. Führungskräfte erwarten, dass Suchtools sofort einsatzbereit sind. Entwickler wissen hingegen, dass Suchplattformen für eine optimale Leistung angepasst werden müssen. Einige Entwickler ziehen es vor, mit Open-Source-Tools von Grund auf selbst zu entwickeln, obwohl dies einen hohen Wartungsaufwand für das Unternehmen mit sich bringt.

Eine verbesserte Kommunikation hilft Führungskräften und Entwicklern dabei, den Nutzen einer Kombination aus „Buy“ und „Build“ in Verbindung mit geeigneten Anpassungen durch die Entwickler für maximale Effektivität zu erkennen. Infolgedessen werden Soft Skills zu einem wichtigen Erfolgsfaktor für Search-Builder-Teams.

Zunehmende Nutzung von Low-Code- und No-Code-Tools

Der Aufstieg von Low-Code- und No-Code-Tools erleichtert die Entwicklung von Suchfunktionen, wobei mittlerweile 57 % der Teammitglieder, die keine Entwickler sind, selbst Code verwenden. Nicht-Entwickler nutzen diese Tools in erster Linie zur Datenanalyse und zur Wartung der Suchinstanz, nachdem die Entwickler zu anderen Projekten gewechselt sind. 

Diese Tools helfen Suchmaschinenentwicklerteams dabei, Lücken zu schließen und effizienter zu arbeiten. Entwickler nutzen zudem Low-Code- und No-Code-Tools für das schnelle Prototyping, um schneller voranzukommen und Zeit für Aufgaben mit hoher Priorität zu sparen. Low-Code-Plattformen fördern die Zusammenarbeit zwischen technischen und nicht-technischen Teammitgliedern, indem sie Kommunikationslücken überbrücken und Projektziele aufeinander abstimmen.

Trotz der zunehmenden Verbreitung neuer Tool-Typen empfinden Suchentwickler ihr Tool-Portfolio als überschaubar. Im Gegensatz dazu gaben Produktmanager an, über zu viele Tools zu verfügen (47 %). In vielen Fällen könnte dieser Überschuss auf ihre Rolle zurückzuführen sein. Produktmanager sind die Dreh- und Angelstelle des Suchentwickler-Teams und benötigen Zugriff auf die fachspezifischen Tools aller Rollen. Low-Code- und No-Code-Tools könnten diese Belastung für Produktmanager in Zukunft verringern.

Online-Quellen helfen Käufern dabei, Kaufentscheidungen zu treffen

Online-Recherchen und Social-Media-Plattformen erwiesen sich als wichtigste Informationsquellen bei der Suche nach wichtigen Entscheidungsträgern. In der Testphase stellte sich das direkte Ausprobieren als die bevorzugte Methode in allen Funktionen heraus, um sich mit den Tools vertraut zu machen und Kaufentscheidungen zu treffen.

Die Suche ist eine Teamleistung

Die Entwicklung von Suchfunktionen ist eine bereichsübergreifende, kooperative Tätigkeit. Zwar weisen die verschiedenen Rollen, die gemeinsam Such- und Entdeckungserlebnisse gestalten und bereitstellen, unterschiedliche Entwicklungsprioritäten, Leistungsziele für die Suche, technisches Fachwissen und soziale Kompetenzen auf, doch kann keine einzelne Rolle allein ein herausragendes Sucherlebnis schaffen. Teamarbeit ist unerlässlich, um herausragende Sucherlebnisse zu gestalten.

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Wichtige Trends

KI ist allgegenwärtig

82 Prozent der Teams nutzen KI bereits regelmäßig, um Sucherlebnisse zu gestalten. Die Leistungsfähigkeit und Genauigkeit von KI nehmen exponentiell zu, und es ist davon auszugehen, dass die Nutzung weiter zunehmen wird. Neue Tools, die KI integrieren – darunter Low-Code- und No-Code-Tools sowie generative KI – treiben den Einsatz von KI in der Suchentwicklung voran.

Für die Suche werden Bürgerentwickler benötigt

57 Prozent der Nicht-Entwickler, die im Bereich Suche und Discovery tätig sind, arbeiten regelmäßig mit Code. Die zunehmende Verbreitung von Low-Code- und No-Code-Tools hilft es denjenigen ohne technischen Hintergrund, ihr Fachwissen im Bereich Suche direkt in die Entwicklung von Suchplattformen einzubringen, ohne dabei in gleichem Maße auf Entwickler und Ingenieure angewiesen zu sein. Auch Tools auf Basis generativer KI könnten diesen Trend beschleunigen.

Innovation entsteht durch den Einsatz des richtigen Analysetools

Innovative Teams – also solche, die sich selbst als „stets bestrebt, sich zu verbessern“ definieren – nutzten im Durchschnitt mindestens vier verschiedene Analysetools, während nicht-innovative Teams im Durchschnitt nur zwei Tools einsetzten. Vielfältige Messmethoden sind ein wichtiges Instrument, das Teams nicht nur dabei hilft, bessere Tools zu entwickeln, sondern auch effizient und effektiv zu arbeiten.

Für die Suche ist eine abteilungsübergreifende Zusammenarbeit erforderlich

Die Mehrheit der Mitglieder von Entwicklungsteams (70–80 %) gibt an, häufig mit Kollegen aus anderen Bereichen zusammenzuarbeiten. Allerdings geben nur 58 % der Nicht-Entwickler an, häufig mit Entwicklern zusammenzuarbeiten. Erfolgreiche Teams finden Wege, um sicherzustellen, dass Nicht-Entwickler Unterstützung durch Entwickler erhalten, ohne die Entwickler selbst zu überlasten.

Treue Kunden sind wichtiger als Neukunden

Die Kundenbindungsrate sticht als Schlüsselkennzahl hervor: 64 % der Unternehmen wählen sie als ihren wichtigsten Faktor aus. Für Unternehmen, die sich selbst als „innovativ“ bezeichnen, ist sie sogar noch wichtiger: 72 % setzen die Kundenbindung an die Spitze ihrer KPIs.

 

Teilnehmerprofile

Im Rahmen unseres ersten Trendberichts „How Search Teams Work: Building Exceptional Search Experiences“haben wir 1.245 Entwickler von Sucherlebnissen aus verschiedenen Funktionen und Branchen befragt. Wir haben unsere Umfrage so konzipiert, dass wir ein ganzheitliches Verständnis dafür gewinnen, was erforderlich ist, um Such- und Entdeckungserlebnisse zu gestalten – unter Einbeziehung der wichtigsten Stakeholder und verschiedenen beruflichen Rollen innerhalb von Organisationen. Unser Bericht liefert Einblicke in die geschäftlichen Herausforderungen, denen verschiedene Rollen in Suchteams gegenüberstehen. 

Die Studie, deren Erkenntnisse zu 90 % aus fünf Branchen stammen, legt einen besonderen Schwerpunkt auf Suchentwickler im E-Commerce- und Einzelhandelssektor:

  • E-Commerce und Einzelhandel 66 %
  • Technologie und Cloud-Dienste 12 %
  • Beratungsunternehmen und sonstige Agenturen 5 %
  • Finanzen 4 %
  • Medien und Kommunikation 3 %

Die Studienteilnehmer bekleiden unterschiedliche Positionen und vertreten alle Abteilungen, von der Geschäftsleitung bis hin zum Marketing und Produktmanagement. Zwei Drittel der Befragten sind Entwickler, Ingenieure und Führungskräfte, was eine enge praktische Verbindung zum Such- und Entdeckungserlebnis widerspiegelt.

  • Entwickler und Ingenieure 42 %
  • Führungskräfte der obersten Ebene und C-Level-Führungskräfte 18 %
  • Marketing 15 %
  • Merchandising 11 %
  • Produktmarketing 7 %
  • Produktmanagement 5 %
  • Sonstige 2 %

Die Befragten gestalten Sucherlebnisse für Zielgruppen jeder Größe, gemessen an der Zahl der monatlichen Besucher ihrer Website.

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Auf Nord- und Südamerika sowie die EMEA-Länder entfallen 36 % bzw. 43 % der Befragten, während 21 % aus den APAC-Ländern stammen.

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Knapp die Hälfte der Umfrageteilnehmer (44 %) arbeitet in kleinen und mittleren Unternehmen (KMU). Der Rest ist in Großunternehmen (ENT) (24 %) und mittelständischen Unternehmen (MM) (31 %) beschäftigt.

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Um ein umfassendes Verständnis des Bereichs der Such-Builder zu gewährleisten, wurde bei der Studie keine Unterscheidung nach Branche oder Unternehmensgröße getroffen.
Der Bericht „How Search Teams Work: Building Exceptional Search Experiences“ von Algolia wurde vom Algolia Research and Insights-Team erstellt. Die Umfrage wurde 2024 online in Form einer Umfrage zur Arbeitserfahrung durchgeführt.

 

Zusammenarbeit im Suchteam

Führungskräfte, Entwickler, Produktmanager, Marketingfachleute und Merchandiser sind die wichtigsten Rollen in Search-Builder-Teams. Sie entwickeln die Suchtools, die Kunden erreichen, den Umsatz steigern und die Wettbewerbsfähigkeit von Unternehmen sichern. 

Die Zusammenarbeit im Suchteam ist entscheidend für den Erfolg. Unsere Untersuchungen decken neue Trends auf, die sich auf diese Arbeitsabläufe auswirken, wie beispielsweise die zunehmende Bedeutung von Soft Skills und die Nutzung von Low-Code- und No-Code-Tools durch Geschäftsanwender.

Fachwissen

Jedes Team, das eine softwaregesteuerte Benutzererfahrung entwickelt, muss über gewisse technische Kenntnisse verfügen. Alle unsere Befragten tragen in ihrer täglichen Arbeit zur Sucherfahrung bei. Allerdings sind 60 % der Befragten der Meinung, dass sie über ein gutes Maß an Fachwissen im Bereich Suchtechnologie verfügen. Das Fachwissen war bei Führungskräften und anderen Nutzern ähnlich ausgeprägt. Unter den Führungskräften schätzten 30 % ihre Erfahrung als durchschnittlich ein, und 12 % gaben an, über wenig bis gar kein Fachwissen zu verfügen. Unter den anderen Geschäftsanwendern verfügten 25 % über durchschnittliches Fachwissen und 14 % über wenig bis gar kein Fachwissen im Bereich Suche.

Teams, die fortgeschrittene Funktionen wie die automatische Vervollständigung, die facettierte Suche und die Verarbeitung natürlicher Sprache nutzen möchten, benötigen Spezialisten. Erfahrene Teammitglieder können Suchlösungen individuell anpassen und skalieren, um sie an sich ändernde Geschäftsziele anzupassen.

Auch Mitarbeiter ohne technischen Hintergrund spielen im Team zur Entwicklung der Suchfunktion eine entscheidende Rolle. Die Denkweise eines Anfängers bringt neue Perspektiven und Innovationen mit sich. Neueinsteiger sind eher bereit, zu experimentieren und Probleme kreativ zu lösen, was eine Kultur der Anpassungsfähigkeit fördert und unkonventionelle Lösungen für das Sucherlebnis eröffnet.

Soziale und fachliche Kompetenzen

Die Entwicklung von Suchfunktionen ist längst nicht mehr ausschließlich technischem Personal vorbehalten. Durch den Aufstieg von Low-Code- und No-Code-Tools können auch Personen mit nur minimalen Programmierkenntnissen zu Projekten im Bereich der Suchfunktionsentwicklung beitragen. Technische Fähigkeiten werden zwar nach wie vor geschätzt, doch auch Soft Skills sind sehr gefragt.

Der Trend hin zu Soft Skills spiegelt auch allgemeine Marktentwicklungen wider. Es reicht nicht mehr aus, in einem bestimmten Aufgabenbereich einer bestimmten Position – wie zum Beispiel beim Programmieren oder bei der Erstellung von Kampagnen – hochqualifiziert zu sein. Zusammenarbeit ist unerlässlich und wird geschätzt, wobei erwartet wird, dass die Mitarbeiter in der Lage sind, zusammenzuarbeiten, zu kommunizieren und sich abzustimmen.

Erfolg lässt sich nicht in Silos erzielen, weshalb Soft Skills unerlässlich sind.

Budgetbeschränkungen und Personalengpässe zwingen Unternehmen dazu, verstärkt auf funktionsübergreifende Weiterentwicklung durch interne Teams zu setzen. Suchteams benötigen Teamplayer und Problemlöser. Sie benötigen starke Führungskräfte und effektive Kommunikatoren, um anderen Anwendern im Unternehmen die Grundlagen der Suche zu vermitteln.

Die Befragten aus verschiedenen Funktionsbereichen stuften die Soft Skills nach ihrer Wichtigkeit ein:

  • Problemlösung 83 %
  • Teamfähigkeit/Teamarbeit 80 %
  • Kommunikationsfähigkeiten 74 %
  • Einfühlungsvermögen 68 %
  • Strategieentwicklung 68 %
  • Führungskompetenz 68 %
  • Zeitmanagement 67 %
  • Ergebnis: 62 %

Eine Herausforderung für Suchteams mit Soft Skills besteht darin, wo sie technische Unterstützung finden können. Oft entscheiden sich Teams dafür, spezialisierte Entwickler einzustellen oder funktionsübergreifend mit Entwicklern aus der IT zusammenzuarbeiten. In unserer Studie verfügte nur ein kleiner Teil (6 %) der Befragten über fest zugewiesene Entwickler in ihrem Team, während 26 % keine fest zugewiesene Entwicklerunterstützung für den Suchbereich hatten. Der Rest war auf Ad-hoc-Unterstützung durch Entwickler angewiesen.

Sofern die Ressourcen es zulassen, ist es vorzuziehen, einen Entwickler in das Suchteam zu integrieren. Durch gezielte Unterstützung können Teams Suchfunktionen schnell implementieren und anschließend effektiv weiterentwickeln, um das Sucherlebnis kontinuierlich zu verbessern.

Low-Code-Lösungen

Immer mehr nicht-professionelle Entwickler übernehmen Aufgaben, für die bisher Programmierkenntnisse erforderlich waren. Sie nutzen No-Code-, Low-Code- und Analyseplattformen, um Aufgaben in Abteilungen außerhalb der IT zu automatisieren.

Diese nicht-technischen „Programmierer“ sind Teil der heutigen Search-Builder-Teams. Unter den Mitarbeitern in betriebswirtschaftlichen Funktionen nutzten 65 % der Führungskräfte Programmierkenntnisse, ebenso wie 63 % der Marketingfachleute, 53 % der Merchandiser und 33 % der Produktmanager.

Anstatt sich bei der Programmierung auf Ingenieure zu verlassen, automatisieren Geschäftsanwender ohne technischen Hintergrund Arbeitsabläufe, konfigurieren Kategorieseiten und entwickeln individuelle Anpassungen. Ihr Verständnis für das Kundenerlebnis überbrückt die Kluft zwischen Geschäftszielen und Suchlösungen. Sie unterstützen die Abteilungen dabei, eigenständig zu arbeiten und Innovationen schneller voranzutreiben, und sorgen so für mehr Agilität und Effizienz im gesamten Unternehmen.

Vorteile für das gesamte Team

No-Code- und Low-Code-Lösungen steigern zudem die Produktivität professioneller Entwickler. Sie vereinfachen und beschleunigen Routineaufgaben, verkürzen Entwicklungszyklen und verkürzen die Zeit bis zur Auslieferung. Vorgefertigte Komponenten und Drag-and-Drop-Oberflächen reduzieren den Aufwand und minimieren Fehler.

Diese Vorteile wurden auch von den Entwicklern geschätzt. Zwei Drittel der befragten Entwickler bevorzugten Low- und Medium-Code-Ansätze für Analysen (64 %) und administrative Aufgaben (65 %). Full-Code und Medium-Code wurden für anspruchsvolle Aufgaben bevorzugt, darunter die Erstellung von Anwendungen (85 %) und die Datenintegration (78 %).

Auch wenn wir No-Code-Lösungen in der Regel mit Nicht-Entwicklern in Verbindung bringen, profitieren sogar Entwickler davon, nicht immer selbst Code schreiben zu müssen. Entwickler schätzen Low-Code-Lösungen, weil sie damit die Anwendungsentwicklung beschleunigen und Arbeitsabläufe optimieren können.

Diese Plattformen ermöglichen eine schnelle Prototypenerstellung und Bereitstellung, sodass sich Entwickler auf Aufgaben mit hoher Priorität und komplexe Programmieraufgaben konzentrieren können.

Diese Effizienz fördert Innovationen, da Entwickler neue Ideen schnell testen und weiterentwickeln können. Darüber hinaus erleichtern Low-Code-Plattformen die Zusammenarbeit mit nicht-technischen Beteiligten, überbrücken Kommunikationslücken und sorgen für eine einheitliche Ausrichtung der Projektziele. Durch den Einsatz von Low-Code-Lösungen steigern Entwickler ihre Produktivität, verkürzen Entwicklungszyklen und liefern robuste Anwendungen schneller und effizienter.

Funktionsübergreifende Zusammenarbeit

Die Entwicklung eines Softwaresystems ist eine interdisziplinäre Aufgabe. Die Entwicklung einer leistungsstarken Suchfunktion erfordert die Zusammenarbeit von Marketing, Produktmanagement und Entwicklung.

MARKETING: Versteht das Nutzerverhalten und die Vorlieben der Nutzer in Bezug auf die Suche

PRODUKTMANAGEMENT: Entwickelt Strategien und legt Prioritäten für Funktionen fest, um das Sucherlebnis zu verbessern

TECHNIK: Entwickelt und optimiert die Suchtechnologie

Eine effektive Kommunikation und Zusammenarbeit stellen sicher, dass die Suchlösung technisch ausgereift und nutzerorientiert ist und die geschäftlichen Ziele erfüllt. Unsere Studie zeigt, dass die Befragten täglich auf diese Art der Teamarbeit setzen. Die Mehrheit der Mitglieder von Suchteams (70–80 %) gibt an, häufig mit Kollegen aus anderen Bereichen zusammenzuarbeiten, wobei sich Geschäfts- und Technikteams auf natürliche Weise aneinander annähern, um die Sichtweisen rund um die Kompetenzen zu verstehen, die ihnen selbst fehlen.

Produktmanager arbeiten im Bereich Suche vor allem mit Marketingfachleuten (83 %) und Entwicklern (72 %) zusammen. Entwickler arbeiten eher eigenständig, außer wenn sie im Bereich Suche mit Produktmanagern (67 %) und etwas seltener mit Marketingfachleuten (55 %) zusammenarbeiten.

Die Zusammenarbeit zwischen Produktmanagern und Entwicklern ist für die Suchmaschinenentwicklung besonders wertvoll. Produktmanager wenden sich zunächst an die Entwickler, um Informationslücken zu schließen. Umgekehrt holen sich die Entwickler Informationen zunächst bei den Produktmanagern ein. Produktmanager bilden eine wertvolle Schnittstelle zwischen den geschäftlichen und technischen Aspekten der Suchfunktion. Sie verfügen über ausreichende technische Kenntnisse, um ein umfassendes Verständnis dafür zu vermitteln, inwiefern die Funktionalität mit den Kundenprofilen zusammenhängt und zur Erreichung langfristiger Geschäftsziele beiträgt.

Am häufigsten arbeiten Führungskräfte bei der Personalsuche mit Marketingfachleuten (85 %) und Produktmanagern (74 %) zusammen. Nur 58 % arbeiten häufig mit Entwicklern zusammen.

Die Tatsache, dass Führungskräfte den Kontakt zu Produktmanagern gegenüber dem zu Entwicklern bevorzugen, spiegelt aktuelle Technologietrends wider. Bei der Unternehmensführung hat sich der Fokus von der Frage, wie Suchfunktionen aufgebaut sind, hin zu der Frage verlagert, wie Sucherlebnisse auf menschenzentrierte Weise zur Erreichung der Unternehmensziele beitragen. Angetrieben durch den Aufstieg von Low-Code-, No-Code- und echten Headless-Plattformen legen Führungsteams nun mehr Wert auf die „weichen“ Aspekte der Entwicklung, darunter Kreativität, Benutzerfreundlichkeit und Barrierefreiheit.

Für Merchandiser sind Produktmanager (62 %) und Marketingfachleute (55 %) recht wichtige Kooperationspartner. Mit Entwicklern haben sie weniger direkten Kontakt (34 %).

Da es in den meisten Suchteams an spezialisierten Entwicklern mangelt, muss der Zusammenarbeit zwischen Entwicklern möglicherweise mehr Aufmerksamkeit geschenkt oder diese gefördert werden. Allerdings benötigen solche Kooperationen organisatorische Unterstützung, um erfolgreich zu sein. Derzeit geben 71 % der Entwickler an, einen erheblichen Teil ihrer Zeit damit zu verbringen, Kollegen technische Konzepte zu erklären.

Unternehmen, die ihr technisches Fachwissen zu dünn streuen, laufen Gefahr, Entwickler durch überzogene Anforderungen zu verprellen. Außerdem können sie ihre Entwicklungsziele verfehlen, weil den Entwicklern die Zeit fehlt.

Wie bereits erwähnt, greifen einige Suchteams auf Amateur-Entwickler zurück, um diese Lücke zu schließen.

 

Technologische Aspekte, die sich auf die Suche auswirken

Suchteams nutzen eine Vielzahl von Software und Toolkits, um Kundenerlebnisse zu gestalten und zu optimieren. Auch wenn verschiedene Rollen diese Tools in der Regel auf unterschiedliche Weise einsetzen, integrieren die heutigen Tools und Plattformen zunehmend maschinelles Lernen (ML) und künstliche Intelligenz (KI). KI-gestützte Suche verbessert beispielsweise die Suchgenauigkeit, Relevanz und Geschwindigkeit. Viele Unternehmen möchten sich anpassen, müssen jedoch Kosten und Nutzen von Innovationen gegeneinander abwägen. Einige Geschäftsanwender haben das Gefühl, dass ihnen das technische Fachwissen zur Implementierung fortschrittlicher Tools fehlt, doch das ändert sich mit der zunehmenden Verfügbarkeit von Low-Code- und No-Code-Tools.

KI-Reifegrad

Bei der Gestaltung von Sucherlebnissen ist der Einsatz von KI nahezu allgegenwärtig. Da 82 % der Befragten regelmäßig KI nutzen, hinken nur 18 % bei der Einführung von KI hinterher. KI wird nicht mehr als innovativer Ansatz zur Entwicklung von Sucherlebnissen angesehen, sondern als Standardpraxis. Dies entspricht einem typischen Modell der Innovationsdiffusion und deutet darauf hin, dass wir das Ende der Phase der „späten Mehrheit“ erreicht haben.

Such-Entwickler, die bei der Einführung von KI noch hinterherhinken, bleiben auf der Strecke. Die Herausforderung für viele Unternehmen besteht darin, schnell und effizient aufzuholen.

Insbesondere die Unternehmenssicherheit ist der Hauptgrund, den Nutzer (18 %) für den Verzicht auf KI nannten. Von denjenigen, die keine KI nutzen, gaben 40 % an, dass das Sicherheitsteam ihres Unternehmens den Einsatz von KI in ihren Entwicklungs- und Arbeitsprozessen untersagt habe.

Bei den Befragten (mit Ausnahme von Führungskräften), denen die Nutzung von KI nicht gestattet war, waren Sicherheit, die Verfügbarkeit von Budgetmitteln sowie Funktionalität und Funktionsumfang die größten Herausforderungen bei der Arbeit mit neuen Tools wie der KI-Suche.

KI-gestützte Tools

Die Befragten nutzen KI für vier Hauptaufgaben: zum Schreiben von Code (33 %), für administrative Aufgaben (25 %), zur Verwaltung von Technologien (24 %) und zur Entwicklung von KI-Anwendungen (17 %). Interessanterweise nutzen Personen ohne Entwicklerhintergrund (57 %) regelmäßig Code, um Suchwerkzeuge zu entwickeln und einzusetzen. Produktmarketer scheinen die Haupttreiber für die Einbindung von KI in den Arbeitsprozess zu sein: 84 % der Produktmanager nutzen KI täglich.

Suchteams setzen generative KI-Tools ein, um komplexe Aufgaben zu vereinfachen und zu automatisieren. Von den Marketingfachleuten, die Code schreiben, nutzen 50 % generative KI, um sicherzustellen, dass ihr Code von hoher Qualität ist. Da sich diese Tools zunehmend durchsetzen, werden Marketingfachleute und andere nicht-technische Mitarbeiter in der Lage sein, Code zu schreiben, sich in fortgeschrittenen technischen Funktionen zurechtzufinden und Arbeitsabläufe zu automatisieren, ohne über fundierte Programmierkenntnisse zu verfügen. Unternehmen, die generative KI einsetzen, können so die Qualifikationslücke schließen und gleichzeitig Zeit für kreativere und strategischere Aufgaben auf höherer Ebene freisetzen.

Software, Analytik und die Suchplattform

Software

Ein wachsender Anteil von Personen in geschäftlichen Funktionen trägt zur Entwicklung der KI-Suche bei. Dies spiegelt einen allgemeinen Entwicklungstrend wider, der mit der zunehmenden Verbreitung von Low-Code- und No-Code-Tools und -Plattformen zusammenhängt. Diese Tools ermöglichen es auch Personen ohne technischen Hintergrund oder Programmierkenntnisse, auf vielfältige Weise an Projekten zur Entwicklung von Suchfunktionen mitzuarbeiten.

In der Entwickler-Community werden diese neuen „No-Code“-Entwickler oft als „Citizen Developer“ bezeichnet. Die Beteiligung von nicht-technischem Personal an der Entwicklung von Suchfunktionen steckt zwar noch in den Kinderschuhen, nimmt jedoch zu. Forrester schätzt, dass die Strategien für Citizen Developer in den nächsten fünf Jahren um 21 % zunehmen werden, was auf die Institutionalisierung von Low-Code in der IT zurückzuführen ist.

Im Gegensatz zu ihren Kollegen aus der Entwicklerbranche nutzen Bürgerentwickler Code überwiegend, um:

  • Daten analysieren und auswerten 
  • Eine Suchinstanz weiterbetreiben, nachdem das ursprüngliche Entwicklungsteam zu anderen Projekten gewechselt ist

Es stellt sich also die Frage, wie viel Software Entwickler benötigen und ob eine Softwarekonsolidierung von Vorteil ist. Unter Führungskräften herrscht die Annahme, dass Entwicklungsteams weniger Software-Tools wünschen, um die Arbeit zu vereinfachen und effizienter zu gestalten.

Die meisten Suchmaschinenentwickler sind jedoch mit ihrem derzeitigen Toolset zufrieden.

71 Prozent der Befragten gaben an, genau die richtige Menge an Software für ihre Bedürfnisse zu haben. Ein Viertel der Befragten (23 %) gab an, zu viel Software zu haben, und nur 5 % gaben an, dass ihnen erforderliche Software-Tools fehlten. Dieser vorherrschende Trend untermauert das Argument für eine API-Integration, die auf bestimmte Aufgaben zugeschnittene Spezialtools unterstützt.

Eine einzige Plattform mag für Entwickler und Situationen geeignet sein, in denen „zu viel“ Software zum Einsatz kommt. Allerdings kann eine Konsolidierung auch zu Lasten der Vielfalt der Tools gehen.

Analytik

Analysen sind für das Such- und Entdeckungserlebnis unverzichtbar. Heutige KI-Suchalgorithmen erkennen und verstehen Nutzerpräferenzen, Schlüsselwörter und Inhaltstypen. Diese Erkenntnisse lassen sich zwar automatisch generieren, ihre Integration kann jedoch technisch komplex sein. Teams, die Suchfunktionen entwickeln, benötigen daher eine strategische Planung und zuverlässige Analysen, um auf Marktveränderungen zu reagieren und optimale Sucherlebnisse zu bieten.

Die verschiedenen Gruppen unserer Umfrageteilnehmer nutzen Analysetools auf unterschiedliche Weise. Teilnehmer, die ihre Organisationen als innovativ bezeichneten („Wir sind stets bestrebt, uns zu verbessern“), nutzten im Durchschnitt mindestens vier verschiedene Analysetools. Umgekehrt schienen Teilnehmer, die angaben, aus nicht-innovativen Organisationen zu stammen („Wir setzen lieber auf das, was schon immer funktioniert hat“), nur zwei Arten von Tools zu verwenden.

Bei der Auswahl der Analysetools fiel die Wahl mit 77 % der Befragten überwiegend auf Google Analytics. Excel und Power BI waren die beiden nächstbeliebtesten Tools, die von 51 % bzw. 20 % der Befragten genutzt wurden. Neun weitere Analysetools wurden von 14 % oder weniger der Befragten genutzt.

Die Suchplattform

Wie unsere Untersuchung zeigt, haben Teams, die für die Entwicklung oder Auswahl von Suchsoftware zuständig sind, eine Reihe von Prioritäten, an denen sie sich bei ihrem Vorgehen orientieren. Auf die Frage, welche Kriterien bei der Auswahl einer Suchplattform am wichtigsten seien, nannten die Befragten vor allem Benutzerfreundlichkeit (59 %), Suchgeschwindigkeit (52 %) und Anpassbarkeit (51 %). Führungskräfte und Geschäftsanwender teilen im Allgemeinen diese Prioritäten, wobei Führungskräfte etwas mehr Wert auf Benutzerfreundlichkeit legen und Geschäftsanwender etwas mehr Wert auf Suchgeschwindigkeit legen.

Benutzerfreundlichkeit
65 %
der Führungskräfte, 57 % der Geschäftsanwender

Suchgeschwindigkeit
46 %
der Führungskräfte, 53 % der Geschäftsanwender

Anpassbarkeit
51 % der Führungskräfte, 51 % der Geschäftsanwender 

Die Stärke des Suchanbieters (gemessen an der Gesamtzahl der Suchanfragen) sowie die Verfügbarkeit von Fallstudien und Kundenberichten über anbieterspezifische Erfahrungen wurden ebenfalls als wichtige Kriterien bei der Auswahl einer Suchplattform eingestuft.

Wenn es jedoch um den Nutzen geht, legen Entscheidungsträger in der Regel größten Wert auf die geschäftlichen Ergebnisse der Suche. Die befragten Führungskräfte nannten die Verbesserung des Kundenerlebnisses als oberste Priorität (81 %), dicht gefolgt von Umsatzwachstum (79 %), Kosteneinsparungen (78 %) und Produktivitätssteigerung (75 %).

Da die Entwicklung einer Suchplattform sowohl auf den Beiträgen der Entwickler als auch der Führungskräfte beruht, sollten die Prioritäten bereits bei der Auswahl der Suchplattform kommuniziert und besprochen werden. Die Benutzererfahrung wirkt sich auf die Geschäftsergebnisse aus, wird jedoch verbessert, wenn eine Plattform robust ist, über fortschrittliche Funktionen verfügt, schnell arbeitet und einfach zu bedienen sowie anzupassen ist.

 

Überlegungen zur Gestaltung einer Suchfunktion

Das Sucherlebnis spiegelt die Entscheidungen, Prioritäten und den Wissensstand des Teams wider, das es pflegt und weiterentwickelt. Um Einblicke zu gewinnen, haben wir in unserer Umfrage untersucht, mit welchen typischen Herausforderungen Suchteams konfrontiert sind und welche Bedeutung die hybride Suche sowie der ROI der Suche im Entwicklungsprozess haben. Außerdem haben wir die Befragten gefragt, wie sie sich über Suchsoftware auf dem Laufenden halten.

Herausforderungen

Sobald ein Unternehmen eine Suchplattform ausgewählt und implementiert hat, scheinen sich seine Herausforderungen zu verschieben. Aus einer Liste von 19 Herausforderungen nannten die Umfrageteilnehmer bis zu fünf der größten Hindernisse, mit denen sie konfrontiert sind. Bemerkenswert ist, dass die drei größten Herausforderungen alle technologischer Natur sind:

  • Zu viele manuelle Aufgaben, zu wenig Automatisierung 29 %
  • Veränderungen auf dem Markt im Blick behalten 27 %
  • Integration: Verschiedene Softwareprogramme tauschen keine Informationen aus – 26 %

Die Tatsache, dass so viele Befragte Bedenken hatten, mit den Veränderungen am Markt Schritt zu halten, ist wahrscheinlich auf den hohen Anteil an E-Commerce-Unternehmen in unserer Stichprobe zurückzuführen. Diese Unternehmen sind eher von makroökonomischen Belastungen, technologischen Innovationen sowie dramatischen Veränderungen im Kundenverhalten betroffen. 

Suchmaschinenentwickler sind sich sehr wohl bewusst, dass manuelle Prozesse zu Fehlern und Verzögerungen führen können, die Kunden verärgern und sich negativ auf die Geschäftsergebnisse auswirken. Die Automatisierung von Suchaufgaben mithilfe KI-gesteuerter Algorithmen und maschinellem Lernen mindert diese und andere Herausforderungen, darunter die Suchgenauigkeit, -geschwindigkeit und -relevanz für Website-Besucher.

Zentrale Herausforderungen bei der Weiterentwicklung der Suche

Hybride Suche

Angesichts der starken Präsenz des E-Commerce- und Einzelhandelssektors in unserer Befragtenstichprobe ist es nicht verwunderlich, dass die von den Besuchern der Website am häufigsten gesuchten Inhalte Konsumgüter (56 %), Dienstleistungen (45 %) und Geschäftsprodukte (38 %) umfassen.

Gleichzeitig ist den Teams, die Suchfunktionen entwickeln, bewusst, dass Nutzer Websites und Apps besuchen, um nach anderen Arten von Inhalten zu suchen. Zwar entwickeln weniger Teams Sucherlebnisse für die Suche nach Medien (29 %), Orten (16 %) und Personen (14 %), doch ergänzen diese oft eher auf E-Commerce ausgerichtete Inhalte.

Für Teams, die hochwertige Nutzererlebnisse für verschiedene Inhaltstypen schaffen müssen, sind Plattformen, die die hybride Suche unterstützen, unverzichtbar.

Beliebtheit von Suchinhalten

Etwa die Hälfte (52 %) unserer Befragten richtet die Suche so ein, dass sie einen einzigen Inhaltstyp abdeckt. Die andere Hälfte (48 %) bietet hybride Sucherlebnisse an, die zwei oder mehr (bis zu sieben) Inhaltstypen integrieren. Beispielsweise könnte eine E-Commerce-Website für Backzubehör vier Inhaltstypen anbieten:

  1. Ein Online-Shop für Backzutaten und -zubehör
  2. Anleitungsvideos
  3. Rezepte, Blogs und häufig gestellte Fragen
  4. Filialsuche

Je mehr Inhaltstypen es gibt, desto größer sind die Herausforderungen. Suchteams benötigen ausgefeilte Algorithmen, um die Relevanz über verschiedene Inhaltstypen hinweg auszugleichen.

Die Integration kann eine Herausforderung darstellen, da verschiedene Inhaltstypen unterschiedliche Strukturen und Formate aufweisen und auf unterschiedliche Datenquellen zurückgreifen. Ein weiterer komplizierender Faktor kann sein, dass verschiedene Teams unterschiedliche Inhaltsquellen verwalten.

Bewährt hat sich, unabhängig von der Art der Inhalte eine nahtlose, intuitive und präzise Benutzererfahrung zu bieten. Die Steuerung der Leistung und Skalierbarkeit einer hybriden Suchmaschine ist jedoch anspruchsvoll. Um diesen Prozess zu koordinieren, benötigen Suchmaschinenentwicklerteams eine robuste Infrastruktur und umfangreiches technisches Fachwissen. Eine optimale Leistung erfordert zudem eine kontinuierliche Feinabstimmung.

Anzahl der Inhaltstypen, die Unternehmen voraussichtlich in ihre Suchinstanz aufnehmen werden

Investitionen und ROI in Einklang bringen

Im Jahr 2023 verzeichneten 71 % der Unternehmen, die fortschrittliche Suchtechnologien einsetzten, einen Umsatzanstieg. Angesichts des zunehmenden Drucks auf die Rentabilität ist es nicht verwunderlich, dass der ROI das wichtigste Kriterium für Investitionen in Suchtechnologien ist.

Im Folgenden sind die am höchsten bewerteten Gründe für Investitionen in die Suchmaschinenoptimierung aufgeführt: 

  • Verbesserung des Kundenerlebnisses 81 %
  • Umsatzwachstum 79 %
  • Kostenbegrenzung 78 %
  • Produktivitätssteigerung um 75 %
  • Prozessverbesserung 72 %

Gleichzeitig hindern verschiedene Faktoren Suchteams daran, mit Suchlösungen einen ROI zu erzielen. Das größte Hindernis für alle Kategorien von Suchentwicklern und Unternehmen war ein unzureichendes Budget, gefolgt von einem Mangel an Ressourcen und fehlender Unterstützung durch die Führungskräfte.

  • Fehlende finanzielle Mittel 47 %
  • Mangel an Ressourcen 37 %
  • Fehlende Unterstützung durch die Geschäftsleitung 19 %

Hindernisse bei der Entwicklung von Suchmaschinen

Diese beiden Faktoren gehen Hand in Hand. Neben den Anfangsinvestitionen in fortschrittliche Technologie benötigen die Teams qualifizierte Fachkräfte, um Funktionen zu implementieren und die Leistung zu optimieren. Finanzierungslücken hindern Suchmaschinenentwickler daran, sich schnell und effizient an Kundenbedürfnisse und Marktveränderungen anzupassen.

Investitionen in die Suchfunktion tragen dazu bei, neue Einnahmequellen mit der Kosteneindämmung in Einklang zu bringen. Bessere und personalisiertere Such- und Entdeckungserlebnisse ziehen Kunden an. Sie fördern die Konversionsrate durch Cross-Selling und Upselling. Intern sorgen fortschrittliche Hilfefunktionen für optimierte Arbeitsabläufe, wodurch die Effizienz gesteigert und die Arbeitsbelastung verringert wird.

Die Fokussierung auf neue Umsatzquellen maximiert das Umsatzwachstum, während die Kosteneindämmung das Ergebnis stabilisiert. Unternehmen, die diese Prioritäten ausgewogen miteinander in Einklang bringen, erreichen ihre Geschäftsziele mit größerer Wahrscheinlichkeit.

Die wichtigsten Aspekte bei der Auswahl von Suchwerkzeugen

Strategien zur Erkennung und Erforschung von Suchsoftware

Bevor sie eine Suchplattform aufbauen oder Verbesserungen an bestehenden Systemen vornehmen, müssen Suchplattformentwickler über die neuesten Software- und Technologie-Tools sowie Trends informiert sein. Die Umfrageteilnehmer nutzten eine Vielzahl von Quellen, um Informationen zu sammeln, die Funktionsweise von Technologien zu verstehen und sich über relevante Branchennachrichten auf dem Laufenden zu halten. 

Über alle Berufsgruppen hinweg ist die Online-Suche die beliebteste Methode, um Informationen zu finden (71 %). Sechzig Prozent der Befragten nutzen zudem Social-Media-Seiten, darunter X (ehemals Twitter). Nutzerbewertungen (54 %) und Online-Foren wie Discord und Reddit (53 %) gehören ebenfalls zu den beliebtesten Informationsquellen.

Bestimmte Berufsgruppen haben spezifische Vorlieben. Ingenieure und Entwickler suchen häufiger online (78 %) und besuchen häufiger Foren (64 %) als andere Nutzer. Marketingfachleute nutzten soziale Medien (66 %) und Marketingressourcen (58 %) häufiger als Kollegen in anderen Funktionen. Führungskräfte schätzten alle Kanäle als wertvoll ein und nutzten sie häufiger oder genauso häufig wie Befragte in anderen Funktionen.

  • Online-Suche, z. B. über Google: 71 %
  • Soziale Medien wie Twitter oder LinkedIn 60 %
  • Bewertungen anderer Nutzer: 54 %
  • Online-Foren oder Communities (Discord, Reddit usw.) 53 %
  • Empfehlungen von Gleichaltrigen oder Kollegen 46 %
  • Marketing-Ressourcen (Blogs, Newsletter usw.) 43 %
  • Externe Analysten 30 %

Die wertvollsten Kanäle, um sich über neue Suchprodukte zu informieren

Teammitglieder, die mit der Suche arbeiten, müssen zudem neue Technologien und Software bedienen. Unsere Befragten – sowohl mit als auch ohne technisches Fachwissen – nutzen eine Mischung aus Online- und praktischen Methoden, Demos und Dokumentationen. Das direkte Ausprobieren neuer Technologien wird bevorzugt (26 %), gefolgt von Video-Tutorials (21 %) und praktischen Schulungen (15 %).

Bevorzugte Art, sich über neue Technologien zu informieren

Jeden in die Lage versetzen, hervorragende Such- und Entdeckungsfunktionen zu entwickeln